Das Funkgerät FuG 10 für die Luftwaffe von Lorenz
Das Funksystem FuG 10 war eine bahnbrechende Entwicklung in der deutschen Luftfahrtkommunikation. Dieter Beikirch stellt die FuG-10-Familie kompakter Sende-Empfangsgeräte vor, die von der C. Lorenz AG in Berlin für Funkübertragungen und die drahtlose Telegrafie (bzw. Morsecode) entwickelt wurden. Dieses Video wurde in einer der bedeutendsten privaten Sammlungen deutscher Luftfahrtelektronik in Europa aufgenommen, die die Anfänge der militärischen Funkkommunikation bis zum Ende der Röhrenära umfasst. Das Standard-FuG-10-Rack bestand aus zwei Sendern und zwei Empfängern: Ein Sender-Empfänger-Paar arbeitete im Langwellenbereich: 300 bis 600 kHz (1.000 bis 500 m), das andere im Kurzwellenbereich: 3 bis 6 MHz (100 bis 50 m). Die meisten Transceiver der FuG-10-Serie verwendeten eine feste Drahtantenne zwischen Rumpf und Heckflosse, oder eine einziehbare Schleppantenne. Die von Lorenz hergestellte FuG 10 hatte eine typische Sendeleistung von 70 Watt.
Quelle: YouTube @deutscheavionik7211
