Vom Grossrechner zum Smartphone – ein Blick zurück in die Computer-Geschichte

Der im YouTube-Film gezeigte historische Beitrag beleuchtet die letzten Computerentwicklungen von RCA Ende der 1960er- und Anfang der 1970er-Jahre. Im Fokus stehen Grossrechner wie die RCA Spectra-Serie, das IBM System/370 sowie Systeme von Sperry/UNIVAC. Diese Maschinen füllten ganze Räume, benötigten spezielle Klimatisierung und wurden hauptsächlich in grossen Unternehmen und Rechenzentren eingesetzt. Ihre Aufgaben waren Datenverarbeitung, Buchhaltung, Verwaltung und wissenschaftliche Berechnungen – bedient über Terminals, Lochkarten oder Magnetbänder.

Aus heutiger Sicht wirkt diese Technik archaisch, war jedoch zur damaligen Zeit absolute Spitzenklasse. Der Film dokumentiert eindrücklich, wie viel Aufwand, Infrastruktur und Fachpersonal nötig waren, um Rechenleistung bereitzustellen, die heute als selbstverständlich gilt.

Besonders spannend ist der Vergleich mit der Gegenwart: Ein modernes Smartphone übertrifft diese historischen Grossrechner um ein Vielfaches an Rechenleistung, Speicher und Flexibilität. Gleichzeitig kann es hochauflösende Filme aufnehmen, bearbeiten und weltweit verbreiten – etwas, das in der Ära der Mainframes undenkbar gewesen wäre. Der Film selbst, der einst nur in Archiven oder Vorführungen zugänglich war, ist heute jederzeit mobil abrufbar.

Der Beitrag zeigt damit nicht nur ein Stück Computer- und Technikgeschichte, sondern macht auch deutlich, wie rasant sich die Entwicklung von der zentralisierten Grossrechner-Welt hin zu leistungsfähigen, tragbaren Mobilgeräten vollzogen hat. Ein spannender Rückblick, der die heutige Technik in einem neuen Licht erscheinen lässt.

Quelle: YouTube @ComputerHistoryArchivesProject


Heute tragen wir ein Vielfaches dieser Computerleistung in einem Mobilfunkgerät bei uns, nutzen sie jedoch oft weniger bewusst, als man es sich 1970 überhaupt vorstellen konnte.