Windows 11 Update: Millionen Drucker bald ohne Treiber-Support – Was bedeutet das für uns?
Viele von uns haben den Umstieg auf Windows 11 bereits hinter sich, oft begleitet von der Frage nach der Hardware-Kompatibilität. Doch nun rückt ein weiteres Thema in den Fokus, das viele Stationen im Shack betreffen könnte: Der Druckersupport.
Microsoft hat angekündigt, den Support für ältere Druckertreiber unter Windows 11 schrittweise einzustellen. Betroffen sind vor allem die klassischen V3- und V4-Treiber von Drittanbietern, die wir seit Jahren gewohnt sind. Statt dieser herstellerspezifischen Treiber setzt Microsoft zukünftig auf den universellen „IPP Class Driver“ im Rahmen der Mopria-Allianz.
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
Stichtag Januar 2026
Seit dem 15. Januar 2026 werden keine neuen Druckertreiber von Drittanbietern mehr über Windows Update veröffentlicht.
Das Ende im Juli 2027:
Ab dem 1. Juli 2027 wird die Installation alter Treiber über Windows Update komplett eingestellt. Bestehende Installationen funktionieren zwar weiterhin, aber bei einer Neuinstallation von Windows oder dem Anschluss an einen neuen PC könnten viele ältere Modelle plötzlich nicht mehr erkannt werden.
Betroffene Geräte:
Besonders Drucker, die älter als 5 Jahre sind, laufen Gefahr, keinen kompatiblen Treiber mehr zu erhalten. Microsoft begründet dies mit Sicherheitsrisiken im Kernel-Modus (Stichwort: Print Nightmare), Kritiker sehen darin jedoch auch eine Strategie, den Markt für neue Geräte und proprietäre Verbrauchsmaterialien anzukurbeln.
Obwohl wir zunehmend digital arbeiten (Logbücher online, QSL via Bureau), gibt es im Shack nach wie vor Gründe zu drucken: Etiketten für Kabel und Antennen, Log-Ausdrucke für Conteste oder QSL-Karten für das eigene Archiv. Wenn ihr noch ältere, aber funktionstüchtige Laser- oder Tintenstrahldrucker nutzt, solltet ihr prüfen, ob es dafür aktuelle Treiber direkt beim Hersteller gibt – verlassen könnt ihr euch zukünftig nicht mehr auf die automatische Versorgung durch Windows.
Empfehlung:
Prüft jetzt, ob eure aktuellen Drucker unter Windows 11 einwandfrei funktionieren. Solltet ihr vorhaben, in naher Zukunft einen neuen PC zu installieren, sichert euch vorsorglich die Installationspakete der Treiber direkt von der Hersteller-Webseite, solange diese noch verfügbar sind.
Vielleicht ist dies aber auch ein Anlass, über das eigene Druckverhalten nachzudenken. In einer Zeit, in der digitale Logbücher und elektronische QSL-Systeme den Standard setzen, könnte der Verzicht auf den lokalen Drucker nicht nur Geld sparen, sondern auch Elektroschrott vermeiden – ganz im Sinne einer nachhaltigen Techniknutzung.
Hinweis: Die technischen Zeitpläne basieren auf den offiziellen Ankündigungen von Microsoft und den aktuellen Berichten (Stand: März 2026).
Video: YouTube @TuhlTeimDE
Ich habe ein anderer Weg gewält 🙂
Aufgrund vieler Empfehlungen bin ich mit einigen PC’s schon auch Linux Mint umgestiegen.
In vielen Videos wird beschrieben, wie einfach die Installation von Linux Mint sei. Doch auch bei mir sind dabei einige Probleme und Fragen aufgetaucht. Lösungen dazu findet man zwar in diversen Foren und Videos, trotzdem braucht es manchmal etwas Geduld.
Wenn ich allerdings zurückblicke, muss ich zugeben, dass ich in meiner Windows-Geschichte – die mit Windows 95 begann – ebenfalls viele Stunden mit der Lösung von Problemen verbracht habe. Aus dieser Perspektive betrachtet ist der Umstieg also tatsächlich gar nicht so schwierig.
Nun gilt es, für die liebgewonnenen alten Software-Tools passende Alternativen zu finden. Und ja, ich weiss, dass es sie gibt. Doch wie bei jeder grossen Veränderung braucht auch dieser Schritt Zeit und eine gewisse Lernkurve.
Ich bleibe dran.
Vy 73 Beat, HB9THJ 📡
