Warum überhaupt RST?
Hast Du Dich auch schom mal mit dieser Frage auseinandergesetzt? Schau mal an, was der YouTuber Funkwelle darüber berichtet ob sich FT8 Rapporte auf das RST-System umrechnen lässt. . Klicke dazu auf untenstehendes Bild
Der RST-Rapport ist ein standardisiertes System, um die Empfangsqualität eines Funksignals zu bewerten, insbesondere auf Kurzwellenfrequenzen. Der Rapport besteht aus drei Zahlen:
- R (Readability, Lesbarkeit): Wie verständlich ist das Signal auf einer Skala von 1 bis 5? 5 bedeutet «perfekt verständlich», 1 «unverständlich».
- S (Strength, Stärke): Die Signalstärke auf einer Skala von 1 bis 9.
- T (Tone, Tonqualität): Nur bei Telegrafie (CW) verwendet, bewertet die Reinheit des Tons auf einer Skala von 1 bis 9
Das **RST-Rapportsystem** entstand in den frühen 1930er Jahren, als Funkamateure und Telegrafisten ein standardisiertes System benötigten, um die Qualität von empfangenen Funksignalen effektiv zu bewerten. Die Einführung eines vereinfachten Bewertungssystems half dabei, Informationen über Signalstärke und Lesbarkeit klar und präzise weiterzugeben. Der RST-Rapport wurde seitdem weltweit verwendet und ist bis heute in der Funkkommunikation, insbesondere im Amateurfunk, weit verbreitet.
FT8 ist ein digitales Betriebsverfahren im Amateurfunk, entwickelt von Joe Taylor (K1JT). Es wurde speziell für schwache Signale entwickelt und ist äußerst effizient bei schlechten Ausbreitungsbedingungen. FT8 steht für «Franke-Taylor 8-FSK modulation» und verwendet eine 8-Frequenzschlüsselung (FSK), um Informationen zu übertragen. Nachrichten bestehen aus kurzen, kompakten Blöcken und dauern nur etwa 15 Sekunden pro Übertragung. Es ermöglicht Funkamateuren, auch bei schwachen Signalen, Störungen und geringem Stromverbrauch weltweit Kontakte aufzubauen. FT8 wird häufig für DX-Jagd und Contesting verwendet.

