USKA / IARU R1 50 MHz (6m) Contest

Der 50 MHz Contest startet am 15.05.2024 um 14:00 UTC und endet am 16.06.2024 um 14:59 UTC.

Modes: CW, Telefonie (J3E, F3E [G3E])
Bänder: 6m/50 MHz
Kategorien: single, multi
Kontrollgruppe: Rapport (RS oder RST) + Verbindungsnummer + Standort-Locator (z.B. 599001 JN37SN)

UKW Contest Reglement

50MHz 6m «Magic Band»

Vermutlich ist es einfacher, die Launen einer kapriziösen Filmdiva zu beschreiben als die überaus vielfältigen Ausbreitungsverhältnisse auf dem 6m-Band, das deshalb zu Recht mit dem Titel „The Magic Band“ bedacht wurde. Dennoch werde ich nachfolgend versuchen, zumindest die wichtigsten bzw. häufigsten Vorgänge etwas näher darzustellen, wie ich sie in rund 25 Jahren intensiven Funkbetriebs auf diesem Band erleben durfte.

Vorab, das 6m-Band (50MHz) liegt zwischen der klassischen Kurzwelle und der Ultrakurzwelle. Von beiden Elternteilen hat es Eigenschaften mitbekommen, wobei mal der eine, mal der andere Anteil überwiegt. Sind die ca. alle 11 Jahre auftretenden Sonnenfleckenmaxima sehr stark, kommt es zur Ausbreitung über die F2-Schicht, welche mit kleinsten Leistungen Kontakte zu allen Kontinenten ermöglicht. Einzige Voraussetzung: Tageslichtstrecken, daher ist ZL schon relativ grenzwertig. Doch auch longpath funktioniert, so ist Hawaii von DL aus auf 6m praktisch nur mit der Antenne nach Süden erreichbar. F2 ist fraglos die Königin, die Nr. 1 aller Bedingungen. Ähnlich wie F2 profitiert Nr. 2, die TEP, von Plasmablasen, die sich symmetrisch südlich und nördlich des Äquators in ca. 400km Höhe bilden, welche >50MHz zurück zur Erde zu beugen vermögen. TEP gestattet in erster Linie Nord-Süd-Verbindungen, mit leichter Schräglage ist auch oft Südamerika oder Ostafrika und Madagaskar zu erreichen.

Die TEP wird noch unterteilt in A-TEP nachmittags und E-TEP am Abend. Leider reicht die von ihr begünstigte Streuzone nur knapp zu den Alpen. Aber hin und wieder ergibt sich eine „Verlängerung“, nämlich durch Nr. 3 unserer Bedingungen, der sporadischen E-Schicht. Diese liegt zwar nur in ca. 100km Höhe, doch die rund 2000km, die sich als max. Sprungzone ergeben, reichen zum Anschluss nach Afrika oder Südamerika allemal. Sporadische E-“Schicht“, dieser Name ist eigentlich falsch. Denn es handelt sich vielmehr um eine Art ionisierter Wolken,…………

Möchtest Du mehr darüber erfahren? Lies weiter im Bericht von Wolfgang DK2EA auf der Seite vom DARC.