Technik

Ohne Funkstörungen: Eröffnung des Gotthard-Basistunnels

Ohne Funkstörungen: Eröffnung des Gotthard-Basistunnels

57 Kilometer Tunnel verbinden das Tessin und die Nordschweiz seit kurzem auf dem direktesten Weg. Die Eröffnungsfeier des Gotthard-Basistunnels am 1. Juni 2016 stellte auch die BAKOM-Spezialisten vor grosse Herausforderungen: Viele Akteure, unterschiedlichste Bedürfnisse und streng kontrollierte Hochsicherheitszonen.

vw-bus

Weitere Infos unter
https://www.bakom.admin.ch/bakom/de/home/das-bakom/medieninformationen/bakom-infomailing/bakom-infomailing-42/ohne-funkstoerungen–eroeffnung-des-gotthard-basistunnels.html

Das BAKOM Newsletter kann unter folgendem Link abonniert werden.
https://www.bakom.admin.ch/bakom/de/home/das-bakom/medieninformationen/bakom-infomailing.html

Auch Fledermäuse funken

Auch Fledermäuse funken

Einige Fledermausarten zeigen ein ähnliches Verhalten wie Zugvögel und legen über 1500km zurück, wie Funde beringter Tiere gezeigt hat. Der genaue jahreszeitliche Verlauf des Fledermauszuges ist jedoch weitestgehend unbekannt.
Ende August werden 10 Fledermäuse mit Funksendern ausgerüstet und im nordöstlichen Deutschland auf die Reise geschickt. Die erwartete Hauptzugrichtung führt auch durch die Schweiz.

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Da die Tiere nur 5 bis 25gr wiegen, muss der „Rucksack“ gewichtsmässig optimiert sein.

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Der kleinste Sender wiegt nur 0.3gr.

Wir Funkamateure können den Fledermaus-Schützern und -Forschern helfen, in dem wir mit unseren Empfangsanlagen die Signale detektieren.
Die Sender arbeiten im Bereich von 150.000 bis 150.200 MHz und senden in CW S Pause S Pause S … aus.

Weitere Informationen findet Ihr im –>PDF<– oder bei unserem Kollegen Hans-Joachim DG1HVL unter http://www.dg1hvl.darc.de/fledermauszug-20126.html.

Nicht nur Funkamateure spannen Drähte

Nicht nur Funkamateure spannen Drähte.

Interessantes Drahtgebilde am Pilatusplatz in Luzern. Zur Zeit wird jede Nacht daran gearbeitet. Als Fussgänger sollte man sich Zeit nehmen am Pilatusplatz mal nach oben zu schauen. Die VBL baut kräftig das Oberleitungsnetz neu aus. Es entsteht die neue Verbindung der Busslinie von Kriens nach Emmenbrücke. Für den Funkamateur sind nicht nur die Aufhängesysteme und Abspannungen sondern auch die flexiblen Isolatoren sehr interessant. Auch die Funktionsweise des Gleichstromsystems mit den Weichen und Kreuzungen sind sehr interessant. Da gibt es passive Weichensysteme wo zwei Linien in eine hineinfahren, da gibt es aktive Systeme von einer auf zwei Linien. Auch die Spannungseinspeisungen und Leiterverbindungen lassen sich beobachten. Wie die Antennen der Funkamateure sind auch die Oberleitungssysteme optisch für gewisse Leute ein Störrfaktor. Lernt man die physikalischen Grundlagen etwas anzuwenden, werde dies ganz interessante Objekte

Mehr Informationen über Trolleybusse gibt es unter:

https://de.wikipedia.org/wiki/Trolleybus_Luzern
https://de.wikipedia.org/wiki/Oberleitungsbus

Vy 73 de Beat, HB9THJ

HB9LU-2016-08-08-Antenne-001

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80 Jahre Magnetbandaufzeichnung Sonderausstellung im Museum ENTER in Solothurn

Am 1. Dezember eröffnete  das Museum ENTER in Solothurn die Sonderausstellung  80 Jahre Magnetaufzeichnung,  die noch bis März 2016 zu sehen ist.

Herr Kunz, einer der beiden Direktoren des Museums, erklärte vor etwa 70 geladenen Gästen die Wirkungsweise der magnetischen Tonaufzeichnung und deren Entwicklung  in einem interessanten Vortrag. Angefangen vom ersten, kaum brauchbaren Gerät von Valdemar Poulsen um 1900. Es wurde erstmals an der Weltausstellung in Paris gezeigt. Mangels Verstärkungsmöglichkeit wurde es nicht weiterentwickelt.

Das erste wirklich brauchbare Tonbandgerät für Radiostudios wurde von der Firma Lorenz nach dem Prinzip von Carl Stille  gebaut. Es war ein richtiges Schwergewicht und wurde auf einem Lastwagen moniert.  Eingesetzt wurde es u. A. an der Olympiade 1936.

Auch die Studios der Schweiz besassen solche Geräte. Hr. Kunz hat in vielen Stunden Arbeit aus drei Geräten wieder ein funktionsfähiges Ausstellungsstück zusammengestellt. Erstaunlich war die gute Tonqualität, obwohl das 5mm breite Stahlband nur max. 5500 Hz aufzeichnen konnte. Dafür beträgt bei einer Bandgeschwindigkeit vom 2m/Sek. der Rauschabstand beachtliche 45 dB. Eine Rolle mit 2700m Band wiegt etwa 50 kg. Zu hören war die Reportage eines Eishokeyspiels in französischer Sprache.

Wer mehr über die Entwicklung der Magnetaufzeichnung, auch für Computerdaten, erfahren möchte wird von einem Besuch der Ausstellung im ENTER begeistert sein.

Das Bild zeigt den Direktor und Restaurator vom Lorenz Tonbandgerät, Hr. Felix Kunz,  beim Abspielen der Reportage am restaurierten Studiogerät.

Bild: R. Schmitt  mit freundlicher Genehmigung von Hr. Kunz

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