Sonderrufzeichen

Maschinensender SAQ „Grimeton“ am 24.Dez 2012 wieder auf 17.2 kHz in CW QRV

Liebe Funkfreunde

Alle Jahre wieder (mit Fehlanzeige von 2011) wird der Längstwellensender (Motorgenerator) der Schwedischen Station SAQ am 24. Dezember um 07.30 UTC (08.30 HBT) aktiviert.

Die Sendungen in CW auf 17.2 kHz, können ohne zusätzliche Hardware über die Soundkarte eines PC empfangen werden. Verschiedene Software Empfänger sind auf dem Internet frei zugänglich und der Empfang ist mit einer Loop Antenne sehr gut möglich. Bauanleitung.

Bei der Januar 2012 Aussendung (als Ersatz für die ausgefallene Weihnachtssendung vom 24. 12 2011) haben wir eine 1m^2 loop mit 80 Windungen auf den linken Kanal der PC Soundkarte (mit Schutzdioden) geschaltet.

Die Schutzdioden (anti-parallel) sind sinnvoll um Spannungsspitzen von dem Soundkarten (Microfon) Eingang zu begrenzen – denn wir wollen ja micro-volt Signale empfangen.

Die einfachste Empfangssoftware ist unter SAQ Receiver auf dem Internet zu finden.

Damit kann man auch die verschiedenen Marine Stationen ansehen und deren (kodierte) signale empfangen. Etwas anspruchsvoller ist die DSP Software von DL4YHF (Wolfgang Buescher), die eine praktische Voreinstellung für SAQ Empfang bietet.

Viel Spass – vy 73 de HB9DUK, Volkmar.

HB60LU – RTTY DX Contest, Winner HB9DWL

Wir freuen uns, einen weiteren „HB60LU-Preisträger“ bekanntgeben zu können.
Es handelt sich um unser Sektionsmitglied Leo, HB9DWL.

Leo ging am Tschechischen DX RTTYContest 2011 mit HB60LU, als Country Winner hervor.

Wir gratulieren Leo recht herzlich!

Die Betriebsart RTTY

RTTY (Radio TeleTYpe) ist eine schon recht alte digitale Betriebsart zur Übermittlung von Daten per Funk. Dabei werden die Daten seriell asynchron z.B. mit dem 5-Bit-Baudot-Code im ITA-2-Alphabet übertragen. Technisch gesehen wird AFSK (Audio Frequency Shift Keying, Audiofrequenzumtastung) benutzt, d.h. die 0 und 1 des Datenstroms werden in zwei Töne codiert.

Es gibt verschiedene Modi mit verschiedenen Frequenzabständen zwischen den Tönen, diesen Abstand nennt man „Shift“. Die Übertragungsgeschwindigkeit beträgt zwischen 45.45 und mehreren 100 Baud. Des Weiteren gibt es Modi mit FEC (Forward Error Correction) oder ARQ (Automatic Repeat Request oder Automatic Retransmission Request) wie SITOR-A oder SITOR-FEC.

Beim Empfang in SSB-Modus (Single Side Band) wird dabei nicht die genaue Sendefrequenz eingestellt, sondern etwas darüber (LSB, Lower Side Band) oder darunter (USB, Upper Side Band). Die Differenz zwischen nominaler Frequenz und der Abweichung ist dann die Center Frequency (CF, Mittenfrequenz) der beiden Töne.

Der NF-Ausgang des Empfängers, bzw. eines NF-Filters wird an den Eingang der Soundkarte angeschlossen. Zum Dekodieren des Datenstroms gibt es verschiedene Programme, welche die Daten dann in Klarschrift auf dem Bildschirm darstellen.

HB60LU – RAA DX Contest, 2ter Rang HB9BXE

Am letztjährigen RUSSIAN DX Contest hat HB9BXE mit dem Rufzeichen HB60LU teilgenommen.
Diese Woche haben wir per Post ein schönes Diplom erhalten:

Die Betriebsart war nur CW, das hat den 2. Platz für „Switzerland“ ergeben.
Das Diplom werden wir am kommenden Mai-Stamm gerne auflegen, was nachher ins Archiv kommt.

WARD 18. April 2012, Remember „OSCAR-I“

Die International Amateur Radio Union (IARU), als internationale Vereinigung von Amateurfunkverbänden, wurde im April 1925 in Paris gegründet, um die Interessen der Funkamateure auf den Weltfunkkonferenzen besser vertreten zu können. Anlässlich der Gründung wurde auch der jährliche Weltamateurfunktag (WARD) am 18. April ins Leben gerufen. Insgesamt gehören weltweit mehr als 150 Amateurfunkverbände der IARU an, so auch die Union Schweizerischer Kurzwellen-Amateure (USKA), mit ihren Sektionen.
Dieses Jahr ist erstmals HB9WARD für die Schweiz QRV, 10 – 160m CW, OP HB9JOE, Standort Muri AG, 10 – 40m SSB, Team von HB9BE, Standort Burgdorf, div. Ops.

Weltweit genießen die Interessen von Funkamateuren auf Grund ihrer besonderen Leistungen im Hinblick auf technische Entwicklung und ihrer strukturellen Unterstützung in Not- und Katastrophenfällen den besonderen Schutz durch anerkanntes Völkerrecht.
Zu den Aufgaben des Amateurfunkdienstes gehört unter anderem auch die Mitwirkung im Not- und Katastrophenfunkdienst. Dazu werden moderne und bewährte Methoden der Funktechnik trainiert und mit Ausbreitungsphänomenen experimentiert. Auch junge Menschen und Studenten finden hier eine Möglichkeit, die Theorie der drahtlosen Kommunikation in der Praxis sinnvoll zu erproben.

Über alle politischen, ethnischen und gesellschaftlichen Grenzen hinweg verbindet Amateurfunk Menschen, außerhalb von Mobiltelefonie und Internet, zu jeder Zeit und auch mit einfachsten Mitteln.

Der diesjährige WARD steht unter dem Motto „50 Jahre Amateurfunksatelliten im All“, und ist OSCAR-I und OSCAR-II gewidmet.

OSCAR-I, der erste Amateurfunksatellit, wurde am 12. Dezember 1961 als Mitreisender eines US-Spionagesatelliten ins All geschickt. Während seinen Erdumrundungen funkte die 4.5 kg schwere „Blechdose mit Antenne“, 22 Tage lang „HI“ zur Erde. Über 500 Funkamateure in 28 Ländern konnten die CW Signale auf 145 MHz hören, dies war der Aufbruch in eine neue faszinierende „Amateurfunkwelt“ im All.

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