Allgemein

Swisslog

Swisslog, ein Programm (Logbuch) um die Funkverbindungen zu erfassen und zu visualisieren, ist seit einiger Zeit kostenlos und Public Domain. Aus der Demo wir durch eine kostenlose Registrierung eine personalisierte, voll funktionstüchtige Version.

Die Geschichte des Programms geht bis in das Jahr 1987 zurück, da erblickte Swisslog unter DOS das Licht der Welt. Einige Jahre später wurde Windows populär und Swisslog’s Schöpfer Walter Baur, HB9BJS, entschied: Es soll eine Version für Windows geben. Einige Jahre lang wurde an beiden Programmen parallel gearbeitet. Viele Erweiterungen und Verbesserungen hat das Werk in dieser Zeit erfahren – bis heute. Damit kann Swisslog als gut gereiftes Programm gelten. Insbesondere die Flexibilität, mit der es den Anwender verwöhnt, ist hervorzuheben.

So beschreibt DL1DMW auf seiner Webseite Amateurfunkbasteln.de sehr ausführlich über diese Software.
Wie aktuell am Logbuch gearbeitet wird, liest man unter der History.

Conrad Elektronik schliesst seine Tore

Wie auf 20min.ch zu entnehmen ist, schliesst Conrad Elektronik in Emmen seine Türen auf Ende März 2021.
Für Funkamateure ist Conrad eine wichtiger Bauteillelieferant für die Herstellung und Reparaturen von Funkgeräten und deren Zubehör.
Gerne verwenden wir auch LiFePo Akkus für unsere portablen Aktivitäten wie z.B. SOTA. Schade, dass gleich beide Geschäfte in der Schweiz geschlossen werden.

108 Morsetasten in 2 Tagen

Liebe Funkfreunde, im Verkehrshaus in Luzern ist der Special Event „Air & Space Days“ am Laufen. Innert den ersten zwei Tagen (dauert noch bis Sonntag 11.10.2020) wurden 108 Morsetasten mit den Besuchern gebaut. Die Bauzeit für eine(n) Newcomer beträgt ca 1 Stunde. Auch die Peilsender wurden fleissig ausgeliehen. So zählten wir nach zwei Tagen über 60 Peilungen, die in der Halle für Luftfahrt durchgeführt wurden. Die Station der Funkamateure war ein beliebter Hotspot in diesen Tagen. Es hat uns allen viel Freude bereitet, etwas von unserem interessanten Hobby weiterzugeben.
Ehrenamtlich stellten sich folgende Funkamateure für diesen Event zur Verfügung: HB9AIR, HB9BXE,  HB9DAL, HB9ERB, HB9ENY, HB9JCM, HB9MYH, HB9THJ, HB9RYV, HB9SOA, HB9WDD

HB9RYV Peter Ens aktiviert mehrere Sota-Gipfel auf Island

(SOTA Erstaktivierungen in TF mit Hilfe der HB9LU-Morsegruppe – eine Aktivator Geschichte 🙂

Island hat hunderte von Berge (bei uns in der CH eher Hügel genannt) – geschätzte 90% sind noch nicht aktiviert. Im Jahr 2017 war ich zum dritten Mal in Island, kurz vorher wurde ich vom SOTA Virus befallen 🙂 Meine vier „MUST-DO“ Berge in TF waren damals: Mælifell – TF/SL-150, Hekla – TF/SL-010, Kirkjufell Eyrarsveit – TF/SN-056 und Snæfellsjökull – TF/SN-001. Alle habe ich, ausser dem Snæfellsjökull, aktiviert – der hat im Sommer zu viele Spalten und wird dann nicht mal von den Einheimischen bestiegen – im Winter ist er leicht begehbar.

Dieses Jahr wollte ich wieder einige Erstaktivierungen machen und natürlich die Kollegen der HB9LU-Morsegruppe mit einbeziehen. Nach der Quarantäne war der erste Berg vor der Haustüre in Seydisfjördur der Stafdalsfell – TF/AL-196, den ich im 2017 erstaktiviert hatte – der war einfach. Tage vorher wollte ich den Sönghofsfjall – TF/AL-243 aktivieren, bin aber 400 Meter vor dem Gipfel vor zwei ca. 70 Meter hohen, quasi senkrechten Felswänden gestanden – das war mir zu heiss und ich bin wieder runter – Gesundheit und Sicherheit „first“.

Weiter Richtung Bakkagerdi – kenne ich von früher – sehr schöne Gegend und viele SOTA-Berge. Am 28. August habe ich mir den Sönghofsfjall – TF/AL-243 als Ziel gesetzt – sah sehr einfach aus – aber wieso die Distanz auf SOTA-Goat so weit war, merkte ich erst später. Also hoch und bei der ersten Anhöhe kam weiter hinten noch eine – dieses Spiel wiederholte sich einige Male – Hügel hinter Hügel bis endlich der Gipfel erreicht war. Verschwitzt und erleichtert setzte ich eine WhatsApp-Meldung an die Morsegruppe ab – ich bin oben 🙂 Aufbau der Antenne (20 Meter EFHW mit dem Fuchskreis HB9LU-HB9BXE) und eine saubere CW-Frequenz gesucht und eine WhatsApp mit der CW-Frequenz abgesetzt. Hans-Peter, HB9BXE war der erste Kontakt, nachher HB9CQB, HB9DBM, HB9EGA und HB9BPH.
Nachher ein Spotting auf SSB, ganz Europa und eine Station aus Colorado war da, 19 Kontakte, alle mit 20 Watt.

Am 30. August war ich ganz im NO von Island – eine für mich noch unbekannte Gegend. Aktivierung Fagradalsfjöll – TF/AL-225.CW Verbindung mit HB9BXE, HB9BPH, DL1FU und G4OBK – der Rest in SSB – total 15 QSO’s.

Weiter im NO von Island – eine Störung des Erdmagnetfeldes war extrem bemerkbar. Aktivierung (31.Aug.) Heiðarfjall – TF/AL-280, nur zwei Kontakte: Portugal in SSB auf 20 Meter und Heinz, HB9BHP auf 30 Meter in CW waren machbar – Erstaktivierung ok – aber Null Punkte.

Ganz im NO Aktivierung (1. Sept.) von Viðarfjall – TF/AL-273 – 5 QSO’s in SSB. Billi,TF5B, den ich einen Tag später in Akureyri besuchte, wunderte sich, dass ich doch 5 SSB Verbindungen hatte – er macht „nur“ FT8 und hatte an diesem Tag nur 15 Verbindungen, normalerweise hat er x-fach mehr Kontakte.

Später (5. Sept.) traf ich Yngvi, TF3Y und bestieg mit ihm den Mt.Esja, den Hausberg von Reykjavik. Eine 16 Km Tour die es „in sich hatte“ – 4 Std. hoch mit Klettern, 3 Std. runter – sehr anstrengend – aber eine super Aussicht. Mein Herzberg, der Vulkan Hekla, der jeden Moment „in die Luft gehen kann“, war auch sichtbar – nebst dutzenden anderer SOTA-Hügel.

Am Vorabend war ich auf dem Úlfarsfell – TF/SV-041 – hatte aber nur 3 Verbindungen auf 431.000 MHz mit „lokalen HAM’s“- also auch null Punkte – egal – ein super Sonnenuntergang über Reykjavik entschädigte für die Strapaze!

Weiter Richtung Snæfellsnes – leider aber schlechtes Wetter und tiefe Temperaturen. Da der TF/SN-001 schon durch einen „Einheimischen“ aktiviert wurde und eine Besteigung im Herbst extrem gefährlich ist – nehme ich den Nachbarsberg. Am 9.September bestieg ich den Sandkúlur – TF/SN-021 und hatte eine erfolgreiche Erstaktivierung bei minus 2 Grad. 10 Verbindungen – Kalifornien und Washington-State nebst vielen Europäern brachten mir 4 Punkte – eigentlich viel zu leicht gegen die 6 Punkte des Esja 🙂

Ich sitze nun in Vik im Süden und hätte noch einiges vor, aber das Wetter spielt nicht so mit, schauen wir was noch geht und hoffe noch auf ein paar CW-QSOs mit der Morsegruppe …

73, Peter, TF/HB9RYV

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