Allgemein

Besuch des Sammelzentrums der Übermittlung Kommunikationstechnik der Schweizer Armee und des Historisches Armeematerial

Pünktlich und bei schönstem Wetter trafen wir uns auf dem Zentrumsvorplatz des ehemaligen Zgh Usters. Nach der kurzen Begrüssung durch Herrn Hanspeter Steiner, Präsident der IG UEM, sahen wir einen Kurzfilm, der uns zeigte, wie über Jahrzehnte die Kommunikation in allen Bereichen einen grossen Einfluss auf das heutige Weltgeschehen hat. Ohne Buchstaben und Zeichen war die Verständigung über weite Distanzen nicht möglich. Viele Zufälle und gute Ideen halfen, diese Lücken zu schliessen. Von Bildern und Zeichnungen auf Tafeln, zur ersten Daten-Verschlüsselungen (150 vor Chr.) bis zur heutigen topmoderner Kommunikation war es ein weiter Weg.

Hanspeter Steiner stellte die Organisation und Idee des Zentrums vor. Von den Anfängen der Übermittlung der Schweizer Armee bis heute soll alles archiviert, sichtbar und informativ sowie ausstellungsgerecht präsentiert werden.

In der grossen Regalanlage sind die kleineren Exponate fein säuberlich gelagert, so z.B. Taschenlampen, Morsetasten, Beleuchtungsmittel, Router, Büromaschinen, Sender / Empfänger (SE) usw.

Das Zentrum präsentiert die gesamte Entwicklung der Schweizer Armee im Bereich der Kommunikation: Man sah alles auf dem Rundgang, begonnen bei der Brieftaube, weiter zu den Signalgeräten, Telefonen, Morsegeräten, SE Anlagen, Chiffriergeräten, Richtstrahlgeräten, Textverarbeitung und vieles mehr.

Bei den Grossanlagen, welche teilweise funktionstüchtig sind, verweilten einige OM‘s und schwelgten in der Vergangenheit weisch no.

Ein Stock tiefer wird die Fahrhabe ausgestellt. Auf dem Rundgangs traf man viele bekannte Fz samt ihrem „Innenleben“; den Sendern, Peilern, Aggregaten etc. Die Fz sind konserviert, neu bereift und soweit fahrtüchtig und einsatzbereit, jedoch ohne Treibstoff. Der erste SE auf einem Rossfuhrwerk aufgebaut, ein originaler Nachbau, gefiel mir besonders.

Der Verein IG UEM leistet mit ihren Mitgliedern enorm viel Instandhaltungs- Arbeit, deshalb werden freiwillige Helfer gesucht. Vor allem sind ehemalige fachtechnische Mitarbeiter für Revisionen, Inbetriebnahmen oder für die Organisation im Verein herzlich willkommen. Es gibt noch einiges zu tun, so die Aussage von Hanspeter Steiner.
Gelegenheit für Fragen bot der kleinen Apéro.

Vor allem danke ich HB9AJW JOE, er liess es sich nicht nehmen uns persönlich zu begrüssten und zu betreuen. Joe ist einer der vielen Helfer. Es war ein sehr interessanter Ausflug der Sektion HB9LU.

Ich danke im Namen der Sektion HB9LU der IG HAMFU zur gelungenen Führung.
10.10.2017 / HB9WDH

Herzlichen Dank Markus HB9WDN zur Aufschaltung seines Filmes „Sektionsausflug 2017“.
https://youtu.be/G3V7A80qnQc  

Weitere interessant Links:
www.hamfu.ch
www.hamfu.ch/de/geraete/geraetesuche.php
www.ham-kommunikation.ch/ Sammelzentrum
https://www.hamfu.ch/de/geraete/mediensuche.php?section%5B14%5D=14&year_from=1850&year_to=2017&btn=suchen

Bericht als PDF:
07.10.2017 Bericht Sektionsausflug

Hamfest Payerne

Am 4. November findet das USKA Hamfest, organisiert durch die Freiburger HB9RAF und die Wadtländer HB9RAV Sektion, im Fliegermuseum Clin d’Ailes in Payerne statt. Nicht nur der Ort sondern auch die vielen Events, Aussteller und nicht zuletzt Claude Nicollier HB9CN machen einen Besuch äusserst lohnenswert, siehe Programm im HBradio oder auf www.hamfest.ch.

Photovoltaik-Anlagen: Störrisiko für Funkfrequenzen

Wie aus dem BAKOM Infomailing Nr. 43 zu entnehmen ist, können  „Optimizer-Module“ das elektromagnetische Spektrum stören.
Infos dazu unter:
BAKOM Infomailing Nr. 43

Wie so ein „Optimizer Modul“ arbeitet ist auf folgender Webseite zu entnehmen.
http://www.solar-komplett.ch/de/SolarEdge.c441.2.html
Dies ist nur ein Beispiel eines Anbieters und bedeutet nicht, dass dieses Produkt Störungen verursacht.

Vy 73 de Beat, HB9THJ

Auch Fledermäuse funken

Auch Fledermäuse funken

Einige Fledermausarten zeigen ein ähnliches Verhalten wie Zugvögel und legen über 1500km zurück, wie Funde beringter Tiere gezeigt hat. Der genaue jahreszeitliche Verlauf des Fledermauszuges ist jedoch weitestgehend unbekannt.
Ende August werden 10 Fledermäuse mit Funksendern ausgerüstet und im nordöstlichen Deutschland auf die Reise geschickt. Die erwartete Hauptzugrichtung führt auch durch die Schweiz.

rauhautfledermaus

Da die Tiere nur 5 bis 25gr wiegen, muss der „Rucksack“ gewichtsmässig optimiert sein.

sender

Der kleinste Sender wiegt nur 0.3gr.

Wir Funkamateure können den Fledermaus-Schützern und -Forschern helfen, in dem wir mit unseren Empfangsanlagen die Signale detektieren.
Die Sender arbeiten im Bereich von 150.000 bis 150.200 MHz und senden in CW S Pause S Pause S … aus.

Weitere Informationen findet Ihr im –>PDF<– oder bei unserem Kollegen Hans-Joachim DG1HVL unter http://www.dg1hvl.darc.de/fledermauszug-20126.html.

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