Month: Mai, 2013

Moin (Grüezi) aus Hamburg – Vier Luzerner Funkamateure auf Kulturreise

Hamburg sollte es sein und in erster Linie ein Besuch des berühmten Miniatur-Wunderlandes. HB9BQI René, HB9BQW Christine, HB9DBK Hanspeter und HB9WDH Peter fassten den Plan spontan eines Sonntags auf dem Sonnenberg.

Peter erledigte alles Administrative, die Aktivitäten in der Hansestadt ( 1,8 Mio Einwohner) wurden gemeinsam geplant. An Funkgeräten nahmen wir die D-Star-Handy ICOM ID-31 / 51 mit. Wir brauchten sie für gelegentliche Kommunikation untereinander und für QSO’s über das Hamburgrelais zum HB9LU-Relais. HB9TLX Walter unterstützte uns mit viel Hamspirit und hatte uns freundlicherweise eine neue .icf- Datei geschickt. Darin waren alle Hamburger Relais in einer Bank gespeichert.

Zu unserer Freude funktionierten die Verbindungen sehr gut. HB9TLX, Walter, war auch spät abends noch QRV. Herzlichen Dank an Walter.

Nur am Wochenende wird Funkbetrieb gemacht auf dem grössten, fahrtüchtigen Museumsfrachtschiff der Welt, auf der CAP SAN DIEGO. Die Station DL0MFH gehört den Marinefunkern in Hamburg. Durch das Türfenster konnten wir die ursprüngliche Funkstation von Telefunken erspähen. Wir hinterliessen unsere QSL-Karten als Gruss.

Leider ausgeräumt sind die technischen Geräte in der U-434 (russische Bezeichnung B-515), dem grössten nicht atomaren Jagd- und Spionage-U-Boot der Tango-Klasse. Bis 2002 stand es 26 Jahre lang im Dienst der russischen Marine. Unter welchen Umständen die Besatzung von 84 Leuten leben und arbeiten musste, erfuhren wir mit etwas Beklemmung beim Durchkriechen, Leiter steigen und Durchquetschen durch die die Abteilungen Torpedoraum, Aggregateräume, Kommandozentrale, Unterkunftsraum, Dieselmaschinenraum und E-Maschinenraum.

Viel Technik und Meisterleistungen der Logistik gibt es im Containerhafen Altenwerder zu bestaunen. Eine Spezial-Bustour ermöglicht es, das Beladen oder Löschen von bis zu 300 m langen Frachtschiffen mitzuverfolgen. Mit Begleitfahrzeug und Sondergenehmigung ausgestattet, rollt der Bus mit blinkenden Warnleuchten vorbei an riesigen Containerbergen, Super-Containerbrücken und den futuristischen, fahrerlos elektronisch gesteuerten Transportplattformen.

Für Modelleisenbahnanlage -und technisch Interessierte ist das Miniatur-Wunderland in der Speicherstadt die Attraktion schlechthin. 46 Computer steuern 930 Züge, 335‘900 Lichter, eine Tag-/Nachtsimulation alle 15 Minuten, fahrende Autos, Flugsimulationen und Schiffsmanöver auf einer Modellfläche von 1300 qm. Die Bauabschnitte Österreich, Schweiz, Amerika, Mitteldeutschland, Skandinavien, Hamburg, Knuffingen und Knuffingen Airport (mit startenden, landenden und brennenden Flugzeugen) sind zu bewundern.

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Über 215‘000 Figürchen wurden in Szene gesetzt. Zu entdecken gibt es so z.B. Alphornbläser, ein DJ Bobo-Konzert mit Hunderten von Besuchern, Demonstrationen, eine Polizeikontrolle, eine Sangria-und eine Fondue-Party, eine Schafherde, ein unterirdisches Drogenlabor, ein Hubwagenrennen, Seilbahnen usw. Rom und die Cinque terre befinden sich in Bau. Die Darstellungen entspringen grösstenteils der Fantasie der 300 Mitarbeiter. Ähnlichkeiten mit realen Bauten, Gegenden und Szenen sind natürlich gewollt, erheben aber keinen Anspruch auf Originaltreue und Vollständigkeit.

Peter und René erfuhren bei einer Führung hinter die Kulissen mehr Details und Insiderwissen.

Nebst noch weiteren Museumsbesuchen und Führungen widmete sich die Gruppe natürlich auch den kulinarischen und unterhaltenden Elementen in der tollen Elbe-Stadt.

Text: Christine HB9BQW

Fotos: René HB9BQI

 

APRS I-Gate HB9LU

Seit 1.7.2009 läuft der APRS-IGate mit dem Call HB9LU-10 mit einer Ausnahme einwandfrei.

Die Empfangssignale werden über die Antenne zum Sende Empfänger von Motorola MC900 geführt. Dazwischen liegt ein Überspannungsschutz von Hofi.

Vom MC900 werden die Signale an ein Terminal Node Controller TNC21S von Symek geleitet. Danach führt eine serielle Datenleitung zum eigentlichen Herzstück des IGate.

Dies ist ein Handelsüblicher W-Lan Router des Typ ASUS WL-500GP. Mit einer neuen Firmware und APRS4R leitet dieser nun die Daten ins Internet.

Im 2008 wurden wir an der Hamradio auf dieses Projekt aufmerksam. An der Software wurde fleissig gearbeitet. Aktuelles findet man heute noch auf der Webseite von http://www.aprs-dl.de/?Forum

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Dieses Forum war damals der Antrieb dieses interessante Bauprojekt anzugehen. In dieser Zeit wurde auch einer der ersten APRS I-Gate bei HB9O durch den Umbau inaktiv.

Dies gab zusätzlichen Antrieb das Projekt umzusetzen. Dank der Unterstützung von HB9TLX, HB9WAD und HB9BMC konnte im Juli 2009 der I-Gate aktiv werden.

Heute sind fixfertige I-Gate käuflich auf dem Markt zu erwerben.

In den letzten drei Tagen war der IGate allerdings nicht mehr aktiv. Die Ursache lag im Steckernetzteil zum Asus Router.

Dieses Handelsübliche mit CE versehenes 5V Netzteil ist der Schwachpunkt dieser Anlage. Einmal im Jahr fällt dieses Netzteil aus.

Da ich einige neue Router als Ersatzgeräte vorrätig habe, sind jeweils neue Netzgeräte vor Ort installiert worden.

Bei den defekten habe ich jeweils den selben Fehler gefunden. Es ist jedesmal der Ausgangskondensator 1200uF 10V der seinen „Hut“ hebt.

Die reparierten Geräte habe ich jeweils bei mir zu Hause im Einsatz. Von diesen ist bisher keines Ausgefallen. Doch durch den Eingriff und den Ersatz des Kondensators

verliert es halt das CE Zeichen. Nun habe ich erstmals ein repariertes Steckernetzteil beim APRS IGate in den Dauerbetrieb gestellt. Mal sehen ob diese Lebenszeit auch auf 1 Jahr begrenzt ist.

Ein APRS E-Gate entsteht PDF 5 MB

 

Vy 73 de Beat, HB9THJ

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