Month: Juli, 2012

Erstes QSO mit TF5/HB9RYV geglückt

Gestern Abend 21.Juli 1012, 19.35 HBT hat Hans-Peter, HB9BXE mit Peter Ens, TF5/HB9RYV ein 10 Minuten- QSO gehabt.

Er arbeitete mit einer GP G5RV und 100W und ist bei HB9BXE mit bis S7 angekommen. Das QSB war jedoch gross, so verschwand Peter manchmal im Rauschen.

Peter ist gut in Island angekommen und alles habe bis jetzt gut geklappt.

Auch hatte Peter ein QSO mit unserem Sektions-Mitglied Leo HB9DWL, so auch mit dem USKA-Kassier Andy HB9JOE.

Die weiteren geplanten Skeds mit Peter, TF5/HB9RYV werden hier publiziert, sobald er wieder Zeit, und einen geigneten Platz für weitere QSOs gefunden hat

HQ – Contest mit höherer Punktzahl wie 2011

Wie letztes Jahr nahm HB9LU auch dieses Jahr wieder am HQ-Contest teil. Das Band und die Betriebsart blieb gleich wie letztes Jahr, 80m SSB. Wie ich bei den Vorbereitungen schon angekündigt hatte, habe ich das Antennenkonzept überarbeitet und mich für eine neue Antenne entschieden. Aufgrund der Erfahrungen von 2011 suchte ich eine Loop-Antenne die auch bei gewittriger Wetterlage noch brauchbare Resultate bringt.

In einem alten QST stiess ich auf die Pyramidantenne. Eine genaue Beschreibung fand ich im Internet von Rolf Thieme, DL7VEE. Das Konzept überzeugte und so entschloss ich mich, diese Antenne am HQ-Contest einzusetzen. Mit Erfolg, wie sich später herausstellen sollte.

Bereits am Freitag begannen wir mit den Aufbauarbeiten. Sechs Helfer haben mich dabei tatkräftig unterstützt. Zuerst wurden die 4 Eckpfähle und der Mastmittelpunkt genau vermessen. Die Masse mussten genau stimmen, damit die Antenne symmetrisch arbeitet. Die vier Stützpfähle waren bald gesetzt und abgespannt. Dann wurde der Mittelmast auf eine Länge von 13.5m ausgezogen, fixiert, mit den nötigen 9 Abspannungen versehen und in einem Kraftakt von Raffi und Stefan aufgestellt. Etwa um 13:00 waren wir fertig und Xaver; HB9ELX hat zum Mittagessen geladen.

Am Nachmittag haben wir dann die 80m lange Antennenlitze eingezogen und am Balun festgemacht. Dank der am Masttop montierten Rolle konnte der Antennendraht mit dem Balun bequem hochgezogen werden. Die erste Messung ergab eine Resonanzfrequenz von 3530 kHz. So kürzten wir die Länge bis die Resonanz von 3750 kHz erreicht war. 44m Koaxkabel verband die Antenne mit der PA von Hanspeter, HB9BXE, die locker 1kW in die Pyramide einspeiste.

In der Zwischenzeit hatten Michi und Astrid den Wohnwagen in Stellung gebracht. Die Station, bestehend aus dem K3 und der PA, beide von Hanspeter HB9BXE, waren bald installiert. Die Antenne liess sich gut abstimmen und zeigte auf 3740 KHz Resonanz. Während des Contests haben wir vorwiegend in diesem Bereich gearbeitet. Gegen 17:00 HBT waren wir QRV.

Am Samstag um 14:00 HBT ging es dann endlich los. Wie zu erwarten waren anfänglich nur näher gelegene europäische Stationen zu arbeiten. In den Abendstunden erweiterte sich der Bereich. So konnten die Zonen 17 und 18 erreicht werden. Am frühen Morgen gegen 04:30 waren dann die ersten kanadischen Stationen zu hören und bald darauf konnten wir schon das erste QSO mit VE3 loggen. Die Verbindung zum amerikanischen Kontinent blieb etwa 90 Min. offen. So konnten wir etwa 40 amerikanische Stationen arbeiten, mit z.T. sehr starken und guten Signalen. Ein Highlight, das uns am letzten HQ-Contest verwehrt blieb. Wir alle haben uns über die Verbindungen gefreut. Alles was so schön begann, endete mit zunehmendem Tageslicht und das 80m Band kehrte wieder in seine engen Grenzen zurück. Immerhin konnten doch noch mehr als 200 QSO ins Log eingetragen werden, bis um 13:59 der Contest endete. Am Schluss waren 763 QSO’s im Log. Ein ganz beachtliches Resultat, 160 QSO mehr wie letztes Jahr!

Auch der gesellschaftliche Teil kam nicht zu kurz. Wiederum hat Xaver, HB9ELX und Astrid, HB9ENU uns mit viel kulinarischem verwöhnt. Auf der Balkonterasse wurde viel diskutiert und Kaffee getrunken. Auch einige Gäste konnten wir begrüssen.

Den Helfern und den Operateuren, HB9AAI, HB9DFD, HB9ESR, HB9EUI und HB9THJ danke ich für den tollen Einsatz. Es hat richtig Spass gemacht!

Der KW-TM Rene HB9BQI

Guglielmo Marconi zum 75. Todestag

Guglielmo Marconi wurde als zweiter Sohn des italienischen Landbesitzers Giuseppe Marconi und dessen aus Irland stammender Frau Annie Jameson am 25. April 1874 geboren. Er erhielt eine private Ausbildung in Bologna, Florenz sowie Livorno.

Bereits in jungen Jahren interessierte ihn besonders die Elektrizität. Neuere Untersuchungen zeigen, dass er sich mit der Verbesserung der Leistungsfähigkeit von Batterien beschäftigt hat. Als er die Schriften von Heinrich Hertz studiert, wendet sich Marconi der drahtlosen Telegrafie zu und gilt damit als Pionier der drahtlosen Kommunikation. 1895 begann er auf dem Landgut seines Vaters, Villa Griffone bei Bologna, mit Laborexperimenten. Im Sommer 1895 führte er auch einige seiner ersten Versuche über 2,5 km Entfernung in Salvan in den Schweizer Alpen durch. 1896 baute Marconi ein „Gerät zur Aufspürung und Registrierung elektrischer Schwingungen“ von Alexander Stepanowitsch Popow nach und ließ dieses im Juni 1896 vor Popow patentieren.

Später verlegte er sein Labor auf die Kreideklippen der Isle of Wight, ließ sein System in Großbritannien patentieren und gründete 1897 das Unternehmen Marconi’s Wireless Telegraph Company Ltd. mit Sitz in London.
Am 27. März 1899 kam es zur ersten drahtlosen Verbindung über den Ärmelkanal vom South Foreland Lighthouse bei Dover nach Wimereux.

Am 12. Dezember 1901 gelang der erste transatlantische Funkempfang eines Signals (Buchstabe S des Morsecode) aus Poldhu auf der Halbinsel The Lizard in Cornwall auf dem Signal Hill bei St. John’s in Neufundland. Im folgenden Jahr konnte Marconi Testnachrichten in beiden Richtungen über den Atlantischen Ozean übertragen.

Am 18. Januar 1903 erfolgte die erste öffentliche transatlantische Kommunikation: Marconi tauschte von der Marconi Wireless Station in Cape Cod, Massachusetts Grußbotschaften zwischen US-Präsident Theodore Roosevelt und dem König von England Eduard VII. aus. Das System wurde von der Kriegsmarine übernommen. Auch von der südwestirischen Mizen-Halbinsel kommunizierte Marconi mit dem vorbeifahrenden Schiffsverkehr auf dem Atlantik.

Am 26. Juni 1905 erhielt Island das erste Telegramm seiner Geschichte, noch bevor ein Seekabel verlegt wurde. Seit 1907 bestand ab dem westirischen Ort Derrygimla bei Clifden ein drahtloser transatlantischer Telegrafendienst für die Öffentlichkeit. Die Sendestation wurde während des Irischen Bürgerkrieges 1922 zerstört.

Im Jahr 1909 erhielt Marconi gemeinsam mit Ferdinand Braun den Physiknobelpreis. Später beschäftigte er sich mit der Anwendung von Kurz- und Mikrowellen.

Als Marconi am  20. Juli 1937 in Rom starb, wurde zu seinem Gedenken sämtlicher Funkverkehr für zwei Minuten ausgesetzt. In Würdigung seiner Leistungen ist nach ihm der Asteroid (1332) Marconia und ein Mondkrater auf der Mondrückseite, benannt.
Auch die Gemeinde Sasso Marconi wo sich die Villa Griffoni-Marconi – das heutige Marconi-Museum – befindet, trägt seinen Namen. Ebenso wurde der internationale Flughafen der italienischen Stadt Bologna nach Guglielmo Marconi benannt. In Gedenken an ihn wird ein jährlich ausgetragener Amateurfunk-Contest Marconi memorial contest genannt. In der italienischen Sprache wird ein Funker als Marconista bezeichnet.

Instruktionsstage HB9O

Willi, HB9AMC und die Betreibergruppe HB9O planen an folgenden Daten einen Instruktionstag für Operateure im Verkehrshaus, Luzern, abzuhalten:

  • 18. August 2012 10.00 – ca 14.00 HBT

  • 22. September 2012 10.00 – ca 14.00 HBT

Interessenten können sich hier im Mitgliederbereich anmelden.

Herzlichen Dank für Eure Unterstützung
Gregor, HB9CRU

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