Aktuelle USKA-DV Infos aus 1ter Hand

Delegiertenversammlung vom 18. Feb. 2012

An der DV in Olten waren 31 Sektionen anwesend und ein paar geladene Gäste. Ein Journalist von Medioline, der keine Einladung besass, wurde aufgefordert den Saal zu verlassen. Die DV ist eine geschlossene Gesellschaft, hat aber nichts zu verbergen, wie er später fälschlicherweise behauptet hat.

Gleich zu Beginn stellte die GPK dem USKA-Vorstand ein verhaltenes Zeugnis aus. Kritisiert wurde vor allem die unpünktliche Kommunikation des Vorstandes. Der Präsident, Daniel Kägi, hat dazu kurz Stellung genommen und ein paar Sachverhalte relativiert

Andy Thiemann, HB9JOE präsentierte den Geschäftsbericht, der anschliessend ohne Gegenstimme genehmigt wurde.

Einigen Diskussionsstoff boten die zwei Anträge der Sektion St. Gallen. Der erste betraf eine Statutenänderung, um die Schaffung eines EMV-Verantwortlichen mit einem Fachausschuss zu gründen. Allgemein wurde die Schaffung einer solchen Stelle begrüsst. Bemängelt wurde aber, dass das mit einer Statutenänderung geschehen soll. Weiter wurde kritisiert, dass die personelle Zusammensetzung der Task-Force nicht ersichtlich ist und die Fr. 45‘000.- nicht im Detail budgetiert wurden. In der Abstimmung wurde die Vorlage mit 21 zu 9 Stimmen abgelehnt. Die Sektion HB9LU hat mit Nein gestimmt.

Der zweite Antrag, auch von der Sektion St. Gallen, betraf wiederum eine Statutenänderung. Der Antrag sollte ermöglichen, dass alle USKA-Mitglieder über alle eingereichten Anträge abstimmen können. Bis heute werden nur die Anträge an die Urabstimmung gebracht, die von der Delegiertenversammlung genehmigt wurden. Die Antragsteller empfanden dies undemokratisch, weil nicht alle USKA-Mitglieder einer Sektion angehören.
Demgegenüber hielten die Gegner der Vorlage fest, dass damit die Delegiertenversammlung zu einem zahnlosen Tiger verkommt und nicht mehr nötig wäre. Es stehe jedem Mitglied frei einer Sektion beizutreten, oder mit mindesten 10 Gleichgesinnten eine neue zu gründen. Zudem sei die DV eine hervorragende Diskussionsbasis zur Meinungsfindung und verhindere Gelegenheitsentscheidungen. Der Präsident fügte dem noch an, dass letztes Mal über 2000 Mitglieder keine Zeit fanden, ihre Stimmkarte zur Post zu bringen.
Die Vorlage wurde mit  22 zu 8 Stimmen abgelehnt. Unsere Sektion hat ebenfalls Nein gestimmt.

Es war noch über einen Antrag der USKA zu befinden. Der Vorstand wollte komplett neue Statuten erarbeiten. Darin war unter anderem vorgesehen, die DV abzuschaffen und dafür wieder eine Mitgliederversammlung einzuführen. Keine der Sektionen konnte sich für dieses Anliegen begeistern.
Eine Sektion stellte den Ordungsantrag, auf diese Vorlage gar nicht erst einzutreten. Diesem Antrag wurde mit grossem Mehr zugestimmt. Das Projekt „neue Statuten“ wird somit nicht weiter verfolgt.

Die verbleibenden Geschäfte  wie Jahresbeiträge, Aufnahme von Kollektivmitgliedern und Ernennungen wurden einstimmig genehmigt. Die DV schloss um 13:15 Uhr.

21. Februar  2012

KW-TM  Rene Schmitt  HB9BQI

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